Redaktion/PM, 31.08.2010
Kongress des Kölner Forums Frühe Kindheit
Woran ist die Qualität der Krippenbetreuung zu messen? Wie erkennt man Kummer bei Kleinstkindern? Wie hilft man Säuglingen, die Essprobleme haben? Diesen und anderen Fragen geht ein Kongress des Kölner Forums Frühe Kindheit vom 28. bis 30. Oktober nach.

Kindeswohlgefährdung rechtzeitig erkennen
Zum Kongressauftakt findet ein Workshop zum Thema "Vernachlässigung und Misshandlung: Gefährdungseinschätzung und Hilfen" statt. Fachkräfte erfahren dort, was im Fall von Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung zu tun ist, sie bekommen Informationen über Handlungsmöglichkeiten und -pflichten sowie über Hilfe- und Schutzkonzepte. An den folgenden Kongresstagen werden aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiskonzepte zur Früherkennung, zum Verlauf und zur Behandlung problematischer Gegebenheiten in der frühen Kindheit vorgestellt. Themenblöcke sind "Familienbegleitung aus verschiedenen Perspektiven", "Außerfamiliäre Betreuung in früher Kindheit", "Familiäre Extremsituationen: Depressive Störungen und Frühgeburt eines Kindes", "Zur Notwendigkeit der Früherkennung von Behinderung" und "Eltern-Säuglings- und Kleinkindtherapie."
Unterschiedliche Perspektiven
Um von Behinderung bedrohten oder behinderten Kindern eine erfolgreiche Hilfestellung geben zu können, setzt das Forum Frühe Kindheit auf Interdisziplinarität. Die Bandbreite der Vortragenden reicht daher von der Psychologie über Medizin und Hebammentätigkeit bis hin zur Erziehungswissenschaft. Angesprochen sind Studierende, Hochschullehrende und Forschende, ebenso wie Erzieherinnen und Erzieher, Hebammen, Sozial- und Behindertenpädagoginnen und -pädagogen. Zusätzlich bieten die Veranstalter der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein Forum, in dem sie ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten zu Fragestellungen dieser Kongressreihe präsentieren können.
Bildungsscheck als Zahlungsmittel anerkannt
Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt 85 Euro (Frühbucherrabatt bis zum 15. September) bzw. 100 Euro und beinhaltet Unterlagen, Mittagessen und Getränke während der Pausen. Für die Teilnahmegebühr zu den beiden Kongresstagen (29. und 30. Oktober) gilt ein Frühbucherrabatt: Die Teilnahmegebühr beträgt 135 Euro für einen der beiden Kongresstage bzw. 215 Euro für beide Tage, für Studierende 90 Euro für einen bzw. 170 Euro für beide Tage. Bei einer Anmeldung nach dem 15. September erhöhen sich die Kosten um 20 Euro für einen Tag bzw. um 40 Euro für beide Tage. Enthalten im Preis sind das Buch zum Kongress sowie Verpflegung. Der Bildungsscheck NRW wird anerkannt.
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