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Redaktion/PM, 28.12.2009

Computerspiele gemeinsam spielen

Der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Oberkirchenrat Markus Bräuer, hat angesichts der Computerspiele, die an Weihnachten vielfach verschenkt wurden, Eltern und Großeltern aufgerufen, diese gemeinsam mit den Kindern und Enkeln zu spielen.

Beim Spielen Kriterien vermitteln

"Spielen Sie mit Ihren Kindern oder Enkeln! Auch wenn Sie wahrscheinlich dauernd verlieren werden, es macht Spaß. Sie werden ganz neue Zugänge zu Ihren Kindern oder Enkeln finden", so Bräuer. Zudem würden Kinder gerne über alles, was Erwachsene problematisch finden, mit diesen diskutieren. Deshalb empfahl Bräuer: "Beim Spielen können Sie Kriterien vermitteln, wenn in den Spielen beispielsweise Menschen getötet werden, Gewalt nur aus der Sicht der Täter dargestellt oder ein Frauenbild vermittelt wird, das würdelos ist. Kinder brauchen Kriterien. Und sie brauchen Eltern, die diese weitergeben."


Prüfsiegel beachten

Der Oberkirchenrat warnte davor, Computerspiele pauschal abzulehnen. Viele Spiele hätten eine große Faszination, steigerten das Reaktionsvermögen und vermittelten vielfältige Kenntnisse und Informationen. Das Prüfsiegel der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), so der Medienbeauftragte der EKD weiter, sei ein Qualitätsmerkmal nach den Grundsätzen des Jugendmedienschutzes und zudem ein guter Hinweis, für welche Altersgruppe welches Spiel geeignet sei.

 
 
 
 

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