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Redaktion/ PM, 10.11.2009

Sprachförderung in Baden-Württemberg

Zum Kindergartenjahr 2010/2011 übernimmt das Land Baden-Württemberg von der Landesstiftung die Sprachförderung für Vorschulkindern.

Keine Qualitäts-Einbußen

Aufgrund finanzieller Einbußen hat die Landesstiftung Baden-Württemberg die Sprachförderung für Kinder an das Land übergeben. Die jährlich nötigen acht Millionen Euro verbauten auf Dauer den Spielraum für andere Projekte, so der Geschäftsführer der Landesstiftung, Herbert Moser. Das Land wolle nun diese Aufgabe übernehmen und sicherte zu, dass es keine Qualitätsverluste geben werde: "Die Aufbauarbeit ist abgeschlossen, jetzt geht es um die Regelförderung", sagte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) als Aufsichtsratsvorsitzender der Landesstiftung in der vergangenen Woche in Stuttgart.


Höhere finanzielle Unterstützung gewünscht

Die Opposition warf Oettinger vor, sich bei der frühkindlichen Bildung erneut für eine Billigvariante zu entscheiden. Die Sprachförderung zu verstetigen, sei an und für sich eine richtige Entscheidung. Die eingeplanten acht Millionen Euro pro Jahr reichten aber "bei weitem nicht aus", sagte SPD-Bildungsexperte Frank Mentrup. Fast jedes dritte Kind eines Jahrgangs habe Sprachförderbedarf, allein in diesem Jahr könnten zwölf Prozent davon nicht unterstützt werden.
Die jährlichen Fördermittel der Landesstiftung für gemeinnützige Projekte waren aufgrund der wirtschaftlichen Krise in den vergangenen Monaten deutlich gesunken.

 
 
 
 

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