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Redaktion/PM, 16.04.2010

EU-Kampagne wirbt fürs Fremdsprachenlernen

Kinder, die schon früh mehrere Sprachen sprechen, haben es später leichter. Mit dieser These wirbt die EU-Kommission für mehr Fremdsprachenunterricht im Kindergarten. Dazu wurde die Informations-Kampagne "Piccolingo" gestartet.

Sprachenlernen – je früher, desto besser

Aus wissenschaftlicher Sicht spräche alles dafür, so früh wie möglich mit dem Sprachenlernen anzufangen, so der EU- Kommissar für Mehrsprachigkeit, Leonard Orban. Kindern falle das Sprachenlernen sehr leicht, spätestens bei der Jobsuche würde Mehrsprachigkeit die richtigen Türen öffnen, fügt Orban hinzu. Ziel der EU-Kampagne ist, dass jeder Europäer mindestens zwei Fremdsprachen beherrscht. Aktuellen Statistiken zufolge spricht nur ein Drittel der Erwachsenen in der EU zwei oder mehr Fremdsprachen. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe II zwei oder mehr Fremdsprachen lernen, liegt im EU-Schnitt bei etwa 60 Prozent. Spitzenreiter im Sprachenlernen sind laut EU-Statistikamt die Tschechen, Finnen, Niederländer und Luxemburger.


Portal Piccolingo

Auf dem Webportal stellt sich die Kampagne vor, die sich an Eltern von zwei- bis sechsjährigen Kinder und Bildungseinrichtungen richtet. Bislang sind die Informationen nur auf Englisch vorhanden. Demnächst wird die Seite auch in Deutsch zur Verfügung stehen. Die Website bündelt alle Aktivitäten der Kampagne, liefert Fakten aus den EU-Mitgliedsstaaten und informiert ausführlich über den frühen Fremdsprachenerwerb.

 
 
 
 

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